Der Presseclub Salzburg widmete sich am 27. April dem Start-up-Ökosystem in Salzburg. Schauplatz war das Raiffeisen Office Home im Techno-Z Urstein in Puch bei Hallein, ein Standort mit flexiblen Büroflächen und gemeinschaftlichen Arbeitszonen.
Gastgeber war Dir. Mag. Andreas Derndorfer vom Raiffeisenverband Salzburg. Er skizzierte, was junge Unternehmen in der Aufbauphase brauchen und wie sich der Bedarf je nach Entwicklungsstufe verschiebt.
Drei Säulen für Wachstum: Raum, Finanzierung, Netzwerk
Derndorfer stellte drei Säulen vor, mit denen das Office-Home-Konzept Startups unterstützen will: passende Räume, Unterstützung bei Finanzierungsthemen und ein aktives Netzwerk, das Kontakte innerhalb der Community und in Richtung etablierter Unternehmen öffnet. Das Gebäude ist auf die Dynamik von Startups und der neuen Arbeitswelt ausgelegt. Kleine Einheiten lassen sich rasch erweitern oder auch wieder reduzieren. Offene Bereiche, buchbare Besprechungsräume und größere Settings für Workshops sollen Austausch erleichtern.
Realitätscheck in der Gründerphase: Tempo, Partner, Begeisterung
Im Talk mit zwei Salzburger Start-ups standen vor allem zwei Dinge im Mittelpunkt: Netzwerken und Flexibilität. Die Unternehmen FERAGEN, das genetische Tests für Hunde anbietet, und RevoWood, das mit Drohnen- und LiDAR-Daten Waldinventuren unterstützt und somit ein digitales Werkzeug für die Forstwirtschaft bereitstellt, betonten, dass Kontakte Türen öffnen und eine schnelle Anpassungsfähigkeit überlebenswichtig ist.
Beide Teams beschrieben auch den typischen Druck der Gründerphase. Es kann ihnen nicht schnell genug gehen, weil Gründer ihre Idee mit Tempo umsetzen wollen. Gleichzeitig hilft ein Partner, der die Realität prüft, Annahmen hinterfragt und Entscheidungen erdet. Die Begeisterung für die eigene Lösung bleibt dabei der Motor. Sie macht möglich, viele Stunden zu investieren und diese Arbeit nicht nur auszuhalten, sondern mit Freude zu leisten.
Ein Ort, der Austausch erleichtert
Vor dem Networking am Buffet gab es eine Führung durch die Büroräumlichkeiten des Office Home. Der Abend zeigte, dass Infrastruktur allein nicht reicht. Startups brauchen Orte, an denen Arbeit, Finanzierung und Beziehungen zusammenfinden.
Bilder: RVS
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